Freitag, 23. November 2012

Steckt in Versöhnen das Wort Sohn oder doch eher Sühne? Verzeihen? Erleben von Nähe? Aufgeben von Autonomie? Vertöchtern?

Um 11 interviewe ich meinen Ex-Chef. Hab die CD aufgelegt, die mir Nina grad zurückgegeben hat. Sie jetzt sehen zu können und zu umarmen wäre schön. Stattdessen taucht beim Googeln nach "Michael Albrecht Dresden" ein Gesangsstudent auf, der wahrscheinlich mit Nina an die Kreuzschule ging. Noch vier Minuten.

Hab grad acht Bewertungspunkte bekommen, zurückgeblättert und sie wieder verloren.
Gleichzeitiges, auf den ersten Blick wirr, aber eigentlich nur fremd. Am 24.10.2004 funktionierte mein erster Thinkpad noch. Wenige Tage später schlug der Blitz ein. Als dann zu Weihnachten 2004 ein Tsunami asiatische Küstengebiete überflutete, war ich bereit, es mit einer von Dilda nicht geschlossenen Tür in Zusammenhang zu bringen. 2007 starb er. Dieses MitAllemVerwobensein hatte zwar eine innere Magie, war aber offensichtlich nicht lebenserhaltend.

Donnerstag, 22. November 2012

André ist jetzt skeptischer, wenn es um Ritalin geht. Lichtenstein dagegen scheint es zu mögen.

Blasten, weit weg.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Gaddafi am Rande des G8-Gipfels 2009 in Italien verkündet hat, dass er die Schweiz zerlegen will. Die Zeit rast.

Wenn ich den Geschirrschwamm vier Minuten bei Maximalleistung in die Mikrowelle lege ...
Hab Conrad angeklickt. Mal sehen, ob dadurch die Schuppenflechte-Werbung verschwindet.

Mittwoch, 21. November 2012

Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich einander schon viel verziehen hat.

Johann Wolfgang von Goethe
Hab die Hofmann gefragt, ob sie mir besorgen kann, was die Pluhar geschrieben hat. Ich will sehen, wie sie grad drauf ist. Oder Uschi Obermaier? Oder die Curie? Woran erkennt man Glück? Wie fühlt es sich an? Ein Wechselspiel von Autonomie und Fürsorge macht für Revenstorf Liebe aus. Aber Glück? Stimmenhören? Endlose Telefonate? Musik? Ein fruchtig würziger Duft für Tim und Nina wäre schön.
Hab grad die letzten zwei Beutel der "Oase der Energie" aufgebrüht und beschlossen, eine Tee-Box zu kaufen, um meinen Rotbusch-Tee-Kaufzwang besser kontrollieren zu können. Im Moment bunkere ich ihn mit Ingwer, Vanille, Karamell und Orange. Daneben dumpfen drei Schwarztees vor sich hin: Earl Grey und Ostfriesen Teefix. Den Bronchialtee nehme ich vielleicht mit in die Redaktion. Drei Sorten habe ich inzwischen da.

Noch verrückter ist es bei den Nudeln: Spätzle, Weizen-, Vollkorn-Spaghettis, Faden-Suppen- und Reisnudeln.

An die Schachtel mit Spurenelementen und Vitaminpräparaten traue ich mich erst später ran.

Autsch, irgendwo in Bayern hat ein LKW Kies verloren, sagt Susanne Rohrer. Meine Augen tun mir jetzt schon weh, wenn ich an die OP am Montag denke.

Bei der "Oase der Energie" schmeckt die Brennnessel und die Brombeere deutlich vor. Nie wieder. Die restlichen Zutaten sind kaum zu spüren: Minze,Rooisos, Ingwer, Holunderblüten, Gingkoblätter, Citronengras, Zimt und Ginsengwurzeln sind da außerdem drin.
Susanne Rohrers Sohn Lucius hat in der Bayern 3 Studio Webcam erstaunlich kurze Haare. Bin froh, dass Tim seine etwas wachsen lässt.

Das Löschen genügte nicht :(


From: ClinLife DE
Sent: Monday, November 19, 2012 8:06 PM
To:
Subject: Re: Lästige Werbung

Sehr geehrte Frau ...,

vielen Dank für Ihre Mail.

Ein Tipp, damit Sie unsere Werbung nicht "überall" sehen:

Löschen Sie die History Ihrers Browsers und löschen Sie Ihre Cookies.
Danach sollten sie die Anzeige nicht mehr oder zumindest nicht mehr so häufig sehen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

---
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr ClinLife Team Deutschland
--------------------------------------------------------------------------------
ClinLife Deutschland,
ein Service der Clariness GmbH

Sitz der Gesellschaft:
Amtsgericht Hamburg, HRB 108294
Geschäftsführer: Michael Stadler

Anschrift:
Clariness GmbH
Rütersbarg 46
22529 Hamburg
Deutschland

www.clinlife.de
info@clinlife.de
------------------------------------------------------------------------------


Hallo,

was muss ich tun, damit Ihre Werbung nicht auf fast jeder der von mir aufgerufenen Webseiten erscheint? Ich fühle mich dadurch belästigt.

Mfg
Statt Hähnchenbrust mit Reis in Ananas mache ich vielleicht doch Gemüse dazu ...

Lauch, Ingwer und Paprika in Olivenöl braten. Gegarten Reis zugeben und 5 Min. unter Rühren braten. ­Inzwischen Erbsen in einem Sieb mit kochend heißem Wasser ­überbrühen. 2 Eier mit 1 El Sojasauce verrühren. Erbsen unter den Reis mischen. Den Reis am Pfannenrand verteilen. Eier in die ­Pfannenmitte geben, kurz stocken lassen und mit dem Reis mischen. Erdnussbutter, einen Spritzer Orangensaft und Koriander zufügen.

Die Hähnchenbrust reibe ich mit Chili ein und brate sie separat. Vielleicht doch mit Ananas. Ist noch lange hin. Erst mal ins Fitnessstudio.

50. Geburtstag ... Wie feiere ich den? Bernd würde aus Hamburg kommen. Am liebsten würde ich mit ihm, Karin und Tim feiern, einen Abend Billard. Billard zu viert am Tisch 12. Nina mag beim 51. Geburtstag wieder dabei sein.

Don Pedro arbeitet auch mit Heilkräutern und hat gute Erfahrungen mit Zistrose gemacht. Myrrhe und Darm grübel .... Dragees statt Räucherstäbchen?

Vielleicht hilft es auch nach meiner Augen-OP.

Im Trunk ist es mit abführenden Sennesblättern kombiniert. Das ist mir unheimlich.

Vielleicht gibt es Myrrhe auch zum Lutschen.


Tryptophanreicher kann meine Ernährung kaum sein, wenn ich die Liste sehe.
Oma schläft und träumt vom Leben ...

Vielleicht färbe ich mir am Samstag braune Strähnen. Mal sehen, was Iris sagt. Ohne Susi die Haare zu verändern traue ich mir nur mit Iris.

Dienstag, 20. November 2012

Anderen Menschen mit auf den Weg geben möchte ich die Freude an der Autosuggestion.

Besonders wichtig im Leben ist mir die Beobachtung von primär losgelöst Gleichzeitigem und seines Trends beim Beobachten.

Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte, würde ich meinen Wecker wieder auf 5.26 Uhr stellen.

Von mir soll in Erinnerung bleiben, dass ich gern lache.

Ein besonderer Mensch in meinem Leben ist … Ogott, soll ich mich da jetzt wirklich auf einen einzigen beschränken?

Wieder genauso machen würde ich den Kaffee jeden Morgen: zwei gehäufte Löffel pro Tasse.

Eine zweite Chance hätte ich gerne für ein ausgiebiges Gespräch mit Nina.

Ich bereue nicht, dass ich nicht mehr als Arzt arbeite.

Ich würde mich gerne versöhnen mit … Keine Ahnung. Mit wem? Mit mir selbst am ehesten. Ich nehme mir Vieles so schnell übel. Das letzte Mal erschrocken bin ich, als ich meine Wut im Spiegel sah, nachdem mich ein junger Türke angekeift hatte. Meine Augen funkelten eiskalt. Das war schon ein Schreck: So wollte ich nicht schauen. Hab sofort das Feld geräumt und mich zurückgezogen. Aber der Cooldown dauerte noch Stunden. Intensiv gelebte Zeit. Ich muss sein Event in der nächsten Disy beschreiben, ohne es erlebt zu haben. Kompliziert. Aber das ist noch lange hin. Versöhnen ... Naja. Irgendein Event von vielen eben. Vielleicht findet sich auch jemand anders, der drüber schreiben mag. Das Licht war schon eindrucksvoll. Überall Granitschwarz, trotzdem ging von jedem Einzelnen ein bühnenreifes Strahlen aus. Vorbei. Was konkret beinhaltet Versöhnen? Was verändert es? Das sind doch sowieso alles nur Momentaufnahmen und kaum engrammbildend.
OK, ich glaub nicht mehr dran. Außerdem interessiert es mich nicht mehr. Heute muss ich wieder Rechnungen für das Magazin schreiben. Morgen ist frei. Nina fehlt mir, Tim auch, obwohl ich ihn gestern abend kurz im "Istanbul" gesehen habe, bevor er heim musste, weil der Spinat taute.

Wann war das mit den "50 Jahren Schlümpfe"? Hab keine Zeit mehr, nach meinem Ferero-Anschreiben zu suchen, mit dem ich es als Überraschungseifigur bis in Grokes Hosentasche schaffen wollte.